Künstler

Weltweit verwenden Künstler unsere einzigartigen Klänge, Spektren, Skalen und progressiven Instrumente.

Komponisten

Antony Genn (GB)Fritz Hauser (CH)

Cécile Marti (CH)

Chong Huey Ching (CHN)

Daisuke Ishiwatari (J)

Dieter Mack (D)

Francesco Maria Paradiso (I)

Franz Ferdinant August Rieks (D)

Martin Jaggi (CH)

Nurulla Farangis (TJK)

Olivier Truan (CH)

Rebecca Saunders (GB)

Ensembles

Birmingham Contemporary Music Group (GB)

Casa da Musica (PRT)

Contrechamps (CH)

DeciBells (CH)

Ensemblekollektiv (D)

Ensemble Ascolta (D)

Ensemble Intercontemporain (FR)

Ensemble Modern (D)
Ensemble Mosaik Berlin (D)

Ensemble Selisih (D)

Ensemble XII (EU-USA)

Ircam Paris (FR)

Klangforum Wien (A)

Les Percussions de Strasbourg (FR)

Lucerne Festival Academy (CH)

Musikfabrik Köln (D)

Schlagzeugensemble Freiburg (D)

Musikhochschulen

Conservatorio della Svizzera Italiana (CH)

Eastman School of Music, New York (USA)

Musikhochschule Basel (CH)

Musikhochschule Brüssel (BEL)

Musikhochschule Freiburg im Breisgau (D)

Musikhochschule Lübeck (D)

Tokyo University of the Arts (JPN)

Sinfonische Orchester

Jenaer Philharmonie (D)

SWR Freiburg (D)

Sinfonieorchester Basel (CH)

Theater und Orchester Neubrandenburg (D)

Zitate

Prof. Bernhard Wulff (*1948),

Komponist, Dirigent, Schlagzeuger und Musikwissenschaftler, Freiburg im Breisgau

«Wenn Metallklänge auf der Bühne  silbrig glitzern, wie Funken sprühen, blitzen, funkeln, gleissen, flirren, glänzen, schimmern und leuchten, dann kann man sicher sein, eines der ungewöhnlichsten und schönsten Instrumente auf dem Gebiet der Metallinstrumente zu erleben. Domenico Melchiorre hat sie für uns entdeckt.

 

Die Familie der Schlaginstrumente ist riesengroß, auf allen Kontinenten finden wir ihre Vertreter. Viele haben in ihren Kulturen rituelle oder gesellschaftliche Funktionen. Einige haben den Weg in die komponierte Musik gefunden. 

Fell-und Holzinstrumente sind verbunden mit Wasser, Erde, Licht und Luft. Es sind sozusagen "weiche", naturhafte Instrumente. Metall wird durch Feuer geformt und repräsentiert Härte, sie waren/sind Instrumente der Rituale und Macht.

 

Domenico hat für uns entdeckt, daß die Zukunft kostbarer Schlagzeugklänge nicht nur im Musikgeschäft, sondern im Baumarkt zu finden ist. Mit viel Liebe zum Detail und sehr viel Sachkenntnis, ging er auf eine Klang-Forschungs-Reise, legte neue Klangspektren frei, indem er immer wieder - mit fachkundiger handwerklicher Unterstützung und Beratung seines Vaters- neue Muster in Metallstücke schneidet, die für ganz andere Zwecke ursprünglich entwickelt wurden. Er hat das harte Metall für uns weich gemacht.

Seine Version der "SIXXEN" für Pleiades von Xenakis ist endlich eine praktikable Lösung. Die komplette Sammlung der Nicophone reiste mit dem Freiburger Schlagzeugensemble um die Welt: die Klänge funkelten in der Mongolei, Odessa, in Myanmar, Vietnam und in den USA. Diese Instrumente sind fester Bestandteil unseres Archivs geworden.

 

Domenicos Instrumente wollen nicht geschlagen sondern berührt werden, erst die Qualität der Berührung belebt das Material. Damit verwandeln sich seine Metallinstrumente in echte Dialogpartner für den Musiker. Seine Klanggestalt beseelt das Material. Danach haben früher Alchemisten immer gesucht: aus unendlem Material edles Gold zu schaffen. Sie hätten Domenico fragen sollen.»


Cécile Marti (*1973), Komponistin, Zürich

«Das Nicophone S lässt sich klanglich wunderbar mit Streichinstrumenten verbinden.

Sein spektrales Klangvolumen lässt sich beispielsweise mit dem Bogen dynamisch entfalten. Auch zart gespielte Holzblasinstrumente oder ein gedämpftes Horn, kann zum idealen Klangpartner des Nicophone S werden. Wer sich insbesondere für Spektralklänge interessiert, wird in grossen Genuss kommen.»


Prof. Dieter Mack (*1954) Komponist, Lübeck/Freiburg

«Jahrelang war ich auf der Suche nach komplexen metallischen Klängen, die ich von meiner Gamelanpraxis her lieben gelernt hatte, die ich aber nicht imitieren wollte. Nach einigen vergeblichen Besuchen auf Schrottplätzen stellte mir Domenico das Nicophone vor. Es hatte genau die Tiefe und klangliche Komplexität, die ich gesucht hatte.»


Fritz Hauser (*1953), Schlagzeuger und Komponist, Basel

«Für die Realisierung der Musik zum Mittelteil von "Coal, Ashes & Light" (ein Ballettabend von Kinsun Chan für das Theater St.Gallen) habe ich dem Choreographen eine Schraffur für Nicophone vorgeschlagen. Domenico Melchiorre hat mir verschiedene Nicophone zur Auswahl gebracht und ich habe mich dann für einen Typ entschieden, der klanglich und formal wunderbar zur Idee gepasst hat. Lunason hat dann nach meinen Vorstellungen eine Spezialanfertigung hergestellt, die keine Wünsche offen lässt. Perfekte Verarbeitung, perfekter Klang!»


Rebecca Saunders (*1967), Komponistin, Berlin

«Für die beiden Bassnicophone habe ich das erste Mal in der Raum Collage "Stasis" (2011) komponiert. Dirk Rotbrust hatte mir das Instrument gezeigt, als wir mit diversen Schlaginstrumenten experimentiert haben.

Bei der Anwendung diverser Schlegeln wie Metall-, grossen, weichen Gummi-, Hartplastik-, Tubular Bells-Schlegeln, diverser Anschlagsstellen und Spieltechniken, entsteht immer ein sehr breit aufgefächertes Klangspektrum von hoch differenzierten langanhaltenden Resonanzen. Seitdem habe ich mehrere Werke mit dem Instrument komponiert.»


Prof. Steven Schick (*1954), Schlagzeuger und Dirigent, San Diego

«Das Ziel eines jeden Schlagzeugers ist es, Klangforschung im Dienste der Musik zu machen. Mit der faszinierenden Reihe der LUNASON-Nicophone haben wir jetzt einen wichtigen Partner. Meiner Meinung nach sind die Angebote von LUNASON ein ausgezeichnetes Resultat einer idealen Zusammenarbeit zwischen Künstler und Industrie. Bravi!»