Spica

Spicas sind Metallstäbe. Ihnen liegen eine besondere Legierung und Veredlung zu Grunde. An der Ober- und Unterseite haben sie im Abstand von je 15 Millimeter, 2 Millimeter hohe Rillen. Sie hängen an zwei Punkten an einer Aufhängevorrichtung, die so konzipiert wurde, dass man, ohne in die Quere der Vorrichtung zu kommen, einen Schlegel der gesamten Länge über das Instrument ziehen kann.

Schlägt man die Spica mit einem harten Schlegel an, so erklingt ein sehr heller, etwa 5 Sekunden lang schwingender Ton. Es ist eine Grundfrequenz hörbar. Aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit der Spica ist das Obertonspektrum jedoch sehr reich und farbig und fügt dem Grundton einen einzigartig brillanten Klangschweif hinzu. Unterbricht man die Töne nach dem Anschlagen durch abruptes Abdämpfen, erklingen, wie auf elektronische Art und Weise erzeugte, Klangblitze.

Spica S

Die Spica S besteht aus fünf Metallstäben. Das Fünfer-Set ist mikrotonal gestimmt. Das Frequenzspektrum in dem die Spicas erklingen liegt im Bereich von G5 und A5. Schlägt man sie schnell nacheinander an, so dass die Schwingungen interferieren, wird ein spektrales Schwirren hörbar. Unterstützt wird dieses Schwirren von den obertonreichen Klangspektren der einzelnen Spicas. 

Video der Notationsbeispiele

Notationsbeispiele zum Video


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